... an altbekannten Ufern

Hier unterhält sich die Hardcore Fraktion - die dem Felchen-/Renken und Maränenfischen verfallen ist. Fishing News, Berichte und Interessante Infos zu den Themen: "Wo, Wie und Was gerade läuft!"
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jochen68
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... an altbekannten Ufern

Beitrag von jochen68 » 01.01.2019, 11:08

Mache mal einen neuen Thread auf für meine Berichte.

Ab heute ist nämlich die Schonzeit für Felchen bei uns vorbei und im letzten Januar hatten wir auch schon gefangen. Das Wetter wäre so, dass man raus könnte. Leider sind die Stege bis Anfang April abgebaut. Es liegt zwar ein Vereinsboot am Strand, welches aber nur zu zweit bewegbar ist. Und zur Zeit habe ich keinen Angelpartner, der momentan Lust zum Fischen hätte. Und dann habe ich noch gar keine Hegenen-Inventur und Flickstunde gemacht. Das müsste ich mal schleunigst nachholen ...

Noch eine nette Geschichte: ich hatte im Rahmen einer großen Benefiz-Aktion für ein Kinderhospiz ein Felchen-Guiding zur Versteigerung angeboten. Vorgestern hat sich mein Gast für das Guiding bei mir gemeldet. Er hatte bei der Versteigerung vergeblich bis an das Ende seines Budgets geboten und war enttäuscht, nicht gewonnen zu haben. Zu Weihnachten kam die dicke Überraschung: seine zukünftige Frau hatte ihn unbekannterweise überboten und ihm das Guiding zu Weihnachten geschenkt. Seine Freude war umso größer! Leute, ist das nicht sooo liebenswert? :D

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pebecke
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Re: ... an altbekannten Ufern

Beitrag von pebecke » 01.01.2019, 13:23

Das ist doch doppelt so wertvoll für den Gewinner
Schönes Geschenk für Ihn.
Ich wünsche euch viel Spass dabei.
Petri Heil und Gruss Peter

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Siggi1949
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Re: ... an altbekannten Ufern

Beitrag von Siggi1949 » 01.01.2019, 14:43

Sehr nette Aktion, toll und wenn ihr die Frau jetzt auch noch mit ins Boot nehmt, kann sie euch auch noch rudern. :)
Schönes neues Jahr und viel Spaß und Erfolg wünsche ich Dir.
Gruß Siggi

Gib Alles und man wird es nehmen.

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jochen68
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Re: ... an altbekannten Ufern

Beitrag von jochen68 » 26.01.2019, 20:39

Meine Talsperre ist jetzt zugefroren :-( Da geht in den nächsten vier bis fünf Wochen wohl mal gar nichts mehr. Ferner werden gerade 4-5m abgelassen, um den Elodeagürtel auszufrieren, der sich seit Jahren immer weiter ausbreitet. Und ich habe jetzt schon Angelentzug :x: :x: :x:

Foto, das ein Bekannter gemacht hat:
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Andy68
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Re: ... an altbekannten Ufern

Beitrag von Andy68 » 27.01.2019, 12:00

Hallo Jochen68
Tolle Benefiz Aktion mit einem strahlendem Sieger!

Ich wünsche Dir viel Geduld und hoffe die Eisdecke schmilzt bald!
Bis dahin wünsche ich Dir viel Freude beim Lesen der anderen Berichte! :lol:

Viele Grüsse
Andy

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jochen68
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Re: ... an altbekannten Ufern

Beitrag von jochen68 » 24.02.2019, 00:43

Saisonstart mit Hindernissen

Endlich war es soweit: mein Angelfreund Uwe hatte angerufen, und angesichts des doch recht milden Wetters Ende Februar wollten wir die Saison der Bootsangelei auf meinem Hausgewässer, einer Talsperre im Sauerland, eröffnen. Da mein Boot noch nicht im Wasser ist (unser Bootssteg wird erst Ende März aufgebaut), haben wir das auf einem in Seenähe geparkte zweite Boot unserer kleinen Angelgemeinschaft abgeholt. Als ich dort gegen 10 Uhr ankam, war Uwe schon am Abplanen. Schnell ging es ab zur Slipstelle am See. Die blöde krumme und abfällige Abfahrt zum Wasser verlangt dem Kraftfahrer immer alles ab. Die zahlreichen Reifenspuren neben der Sliprampe zeugen von den vielen vergeblichen Versuchen, den Kahn direkt runter zum Wasser zu befördern. Ich bin ja froh, das nicht machen zu müssen … so rückwärts mit Hänger um die Kurve …

Dann war das Boot im Wasser und wir beluden unser Gefährt mit den zahlreichen notwendigen Utensilien: Kescher, Ankerwinde, Ruten und Rucksack, Sitzkissen, Thermoskanne, Hut und Mettwürstchen. Ich wie immer mit dick gefülltem Rutenfutteral, Uwe zwei Rütchen in der losen Hand. Purist Uwe war allerdings noch unschlüssig, auch seine Thermohose mitzunehmen. Es sei ja doch recht mild, stellte er fest. „Lieber mitnehmen, nimmt doch keinen Platz weg!“, entgegnete ich, „Omma sacht immer, Junge iss noch kalt im Frühjahr, zieh dir was am Kopp!“

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Ready for Take Off!

Schnell waren wir mitten auf dem See. Felchenfischen mit Hegene war angesagt und erstmal mussten die Fische gefunden werden. So fanden wir recht verteilt immer wieder Fisch am Grund. Jetzt galt es, Stellen zu finden, an denen immer wieder Fisch vorbeizieht. Am ersten Spot hatten wir dann auch gleich erste Bisse, Uwe wie immer den ersten Fisch. Kein Wunder, denn wie fast immer war ich erstmal mit der Montage beschäftigt. Die zwei Schnüre meiner Felchenruten hatten sich im Futteral verheddert. Abartig, wie sich geflochtene Schnur so einfach komplex verweben kann. Durch den Durchmesser von 0,06 optimiert, hatte ich gegen das Chaos keine Chance, erkannte das aber erst spät. Ehrlich gesagt: ich bin bei Schnurknoten extrem ehrgeizig und hartnäckig. Aber als Uwe dann schon den zweiten Biss hatte, hielt ich es dann doch nicht mehr aus und zückte barsch das Messer… und nur wenig später schwenkte ich entspannt die Rute über die Bordwand.
Das Wasser hatte die Sensationstemperatur von 4,7 Grad an der Oberfläche. Kein Wunder, dass die Fische extrem vorsichtig oder auch eher lethargisch bissen. Oft wurde nur die Nymphe kurz festgehalten. Dann musste in Null komma Nix der Anschlag kommen. Volle Konzentration war gefordert!

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Uwe First!

Schnell holte ich auf. Auch ein paar Minimalbisse, dann aber Anschlag und ein Fisch am anderen Ende. So muss das! Langsam holte ich den Fisch höher und erst am Ende begann das Blaufelchen noch mal einen kurzen Kampf. Man merkte den Fischen, die später im Jahr spektakuläre Drills an leichtem Gerät bieten können, die Wassertemperatur doch an. Petri zum ersten Fisch 2019! Uwe gratulierte.

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Mee too.


Gleich danach hatte ich nach dem nächsten Biss und Anschlag fetten Widerstand und ein Felchen von knapp 40cm konnte wenig später gekeschert werden. Das war ja schon mal ein schöner Anfang. Danach riss es aber ab. Obwohl wir noch viele Fische sahen, biss nix mehr. Langsam frischte auch der Ostwind auf. Blöderweise stehen die Felchen meist mitten in Wind und Strömung, da wo bei kaltem Wind am unangenehmsten zu angeln ist. Uwe zog seine Thermohose an.
Am nächsten Spot sahen wir viel versprechende Echos. Und gleich biss es auch wieder zaghaft. Man musste wirklich voll konzentriert sein, um die Bisse zu sehen und zu verwerten. Nachdem der eine oder andere Fisch im Boot war, hörte es wieder auf zu beißen.

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Auf kleine schwarze Nymphen ging was

Es waren den ganzen Tag immer nur kurze Phasen, in denen die Fisch Bock hatten. Oft stiegen sie auch zu unseren Nymphen, ohne den Köder zu nehmen, um dann passiv zu verharren.

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aktive Fische

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passive Fische

Wir fuhren verschiedenen Spots ab, die Fisch zogen im Tagesverlauf etwas mehr ins flachere Wasser. Der kalte Ostwind Wind machte uns zu schaffen, das Boot pendelte etwas, nicht gut für Hegenen fischen. Uwe kamen Zweifel. Ob die Thermojacke nicht auch noch ins Boot gepasst hätte … Heißer Kaffee zeigte aber erstmal seine heilende Wirkung, die Mettwurstpackung ging rum. Die Fische hatten nun erstmal gar keine Lust mehr.
Wir beschlossen, seeauf Richtung Auto zurückzufahren. Dann fanden wir etwas flacher wieder Fisch. Uwe legte seine bisher noch nicht aufgebaute zweite Rute aus, die „Tote Rute“. Diese erwies sich allerdings den Tag als eine „sehr tote“ Rute. Der Wind flaute ab, es gab Schlupf von kleinen schwarzen Fliegen und wir sahen auf dem Echo, wie die Fische munter wurden. Und sie bissen wieder. Hier fing Uwe neben den Felchen noch zwei Kleine Maränen. Und da gab es noch etwas Aufregendes: als ich ein Felchen drillte zeigte Uwe auf das Echolot: hinter meinem Fisch her patroullierte in großer Räuber.

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Noch ein Interessent für lecker Felchen

Was dann so passieren kann, könnt ihr übrigens hier in „Trittbrettfahrer und Einsteiger“ nachlesen. Wir fingen noch ein paar Fische, insgesamt war die Ausbeute mit neun Fischen, die wir für küchentauglich hielten ordentlich. Man muss ja immer auch daran denken, es ist Februar und das Wasser eisekalt! Uwe schlotterte mittlerweile wie Espenlaub.

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Was ist schon Kälte gegen das Glück von Fischen im Drill?

Dann neigte sich mein erster Bootstag 2019 dem Ende zu und das dicke Ende sollte noch kommen. An der Slipanlage packten wir die sieben (oder siebzig) Sachen aus. Dann sichteten wir nochmal zufrieden die Beute und teilten brüderlich. „Zehnmal die Slipanlage bergauf sprinten, dann wird’s einem wieder warm!“, empfahl ich Uwe so nebenbei.

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Five of Nine

Uwe holte den Trailer. Respekt, wie er den in einem Rutsch ans Wasser fuhr. Wir zogen das Boot am Gurt heran, zu zweit packten wir zu und zogen. Boot bewegte sich nicht sonderlich. „Wenn jetzt der Gurt reißt…“, dachte ich noch so. Und er tat es. Beziehungsweise der Knoten löste sich auf. Das Boot, welches ja schon schräg auf den Rollen des Trailers lag, lief feierlich vom Stapel. So beschreibe ich das mal, denn wir standen still und andächtig da uns sahen erstmal ruhig zu, wie der Kahn nunmehr ohne uns in See stach. Erst sehr viele später reagierte ich erstmal damit, das Malheur fotografisch festzuhalten. Uwe sagte im ersten Schockzustand: „Jetzt müssen wir mal warten, bis das Boot wieder an Land getrieben wird.“ Wobei der schwimmende Untersatz aber statt ans Ufer schon merklich Richtung Sperrmauer beschleunigte.

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Das kleine Boot auf großer Reise: Bootie gab Gas Richtung Seemitte…

Dann aber war doch langsam Handeln angesagt. Also schnell zum Rutenfutteral gesprungen. Tja, was soll ich sagen, ICH habe ja immer alles dabei, so auch eine Spinnrute! Schnell einen Gummifisch mit 28g Kopf montiert. Mann, das Boot war wirklich schnell. Erster Wurf, kein Erfolg. Zweiter Wurf: jau, ich hing , aber auf der Gegenseite außen. Majestätisch drehte sich das Boot einmal um sich selbst und schwupp, Haken fiel ab. Dann aber – dramaturgisch klassisch - der dritte Wurf und ich hakte einen Riemen und dann kam der ganz große Drill: „Langsam und gefühlvoll, aber mit dem nötigen Druck dirigierte ich das Boot ans Ufer. Dabei leistete mir die ganz neu designte EXTREMO SUPIFISCHI ZANDIGIGANTI Rute und der EXTREMOFLIPPI SUPERSHAD an meiner starken VERFLECHTO Schnur beste Dienste, die von meiner DRALLO ROTARO Rolle fest, aber doch gefühlvoll unter der verlässlich arbeitenden, ruckfreien BLOCKARDI BREMSE aufgespult wurde. Mein riesiger, aber doch komfortabler GIGANTO KESCHER nahm dann die Beute …“ Äähhh, nee. Keschern war nich.

Alles gut. Boot kam ans Ufer, Knoten wurde fachgerecht erneuert. Uwe lobte meine ungeahnten Casting-Fertigkeiten. Was macht der Mensch? Redet sich das alles schön: „Gut, dass der Riemen nicht auf der Autobahn aufgegangen ist!“ War doch wieder ein toller Tag!

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Höchste Ansprüche an Mensch und Material: kapitales Boot im Drill
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Zuletzt geändert von jochen68 am 24.02.2019, 18:06, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: ... an altbekannten Ufern

Beitrag von pebecke » 24.02.2019, 06:50

Hallo Ihr beiden, danke für den Super Bericht und die Bilder.
Da soll doch mal einer sagen, das Angeln langweilig ist und gut das wir heute ein Handy mit Fotoapparat haben,
so können wir unseren Frauen belegen, warum es wieder einmal später wurde. :lol:
Petri Heil und Gruss Peter

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Re: ... an altbekannten Ufern

Beitrag von vatas-sohn » 24.02.2019, 07:57

Schöner Bericht- danke dafür und Petri zu den ersten Felchen heuer! :thx: Ein Drill vom Ruderboot habe ich auch noch nie gesehen... :lol: Schön daß alles gut ausgegangen ist.
Grüße aus Brandenburg an der Havel! :hiding:

Ron

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Re: ... an altbekannten Ufern

Beitrag von Siggi1949 » 24.02.2019, 08:14

Dickes Petri euch beiden und danke für den tollen Bericht. Das war ja mal ein aufregender Tag, aber sicher auch sehr schön.
Ich hoffe, daß ich mich auch bald mal aufraffe und dann hoffentlich auch was zu berichten habe.
Gruß Siggi

Gib Alles und man wird es nehmen.

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Re: ... an altbekannten Ufern

Beitrag von Felchenzauber » 24.02.2019, 14:16

Schöner Bericht und spannende Erlebnisse. DANKE
Selbst musste ich meinen ersten Angelausflug leider nach 5m abbrechen, da die Achse meines nun 38 jährigen Anhängers sich über Winter bis auf den Radkasten abgesenkt hatte. Nun ist aber eine neue Achse drunter und gestern war für mich auch Saisoneröffnung.
Petri Heil
Gruss Felchenzauber

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Re: ... an altbekannten Ufern

Beitrag von uwe2855 » 05.03.2019, 20:02

Ein Nachtrag von Mittwoch letzter Woche:

Es war gutes Wetter angesagt, ganz wenig Wind bei frühlingshaften Temperaturen um die 18°C. Optimale Bedingungen wobei sich nur ein Problem ergab, nämlich das wir alle 3 unserer kleinen Angelgemeinschaft aufs Wasser wollten um den Felchen nachzustellen. Aber 3 Mann mit dem ganzen Gerödel in unser kleines Boot geht nicht
Also lösten wir das Problem ganz einfach. Angelbeginn gegen 10 Uhr mit Jochen und Noggi bis etwa 14Uhr. Dann der Tausch von Noggi mit mir.
Ich staunte nicht schlecht als ich gegen 14 Uhr dort ankam und die beiden Kollegen am Ufer anlegten. Noggi hatte die Vollpackung erreicht wobei das größte Felchen genau 39,5 cm maß. Er hatte wohl die auch die tagesbesten Hegenen an seiner Rute.
Noggi musste eh nach Hause also ruderten Jochen und ich los. Genau an die Stelle welche bereits vorher so fängig war. Aber wie das eben so ist, die Fische waren nicht mehr da. Pech gehabt. Also neue Suche. Richtige Spots haben wir nicht mehr gefunden. Fische waren zwar überall, aber nicht viele, alle weit verstreut und auch nicht mehr in Beißlaune. Was wirklich nervt sind die zaghaften Bisse, ich nenne sie Festhalter. Man zieht die Hegene ganz langsam nach oben und die Fische halten die Nymphe nur ganz kurz fest, kaum an der Spitze zu erkennen. Da ist volle Konzentation angesagt. Zieht man zu langsam sieht man die Bisse überhaut nicht, zieht man zu schnell nehmen die Fische die Nymphen nicht. So einfach ist das. Vorausgesetzt man hat die richtigen Nymphen.

Jochen hatte an diesem Tag wieder einen Einsteiger. Wir tippten auf einen kapitalen Barsch da der Fisch keinerlei sichtbaren Verletzungen aufwies.
Ansonsten war mein Fangergebnis eigentlich nicht schlecht, 6 Felchen von 29cm und eine Kleine Maräne von 27cm.
Fotos habe ich keine. Aber vielleicht stellt Jochen noch einige ein.
Leider sind die angesagten Wetterbedingungen für die nächste Zeit schlecht. Das heißt wieder auf bessere Bedingungen warten.

Bis dann

Uwe
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. (A. Einstein)

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Re: ... an altbekannten Ufern

Beitrag von pebecke » 06.03.2019, 05:54

Danke für den Bericht
Schön das es doch so geklappt hat,finde ich gut mit dem "fliegenden" Wechsel.
Petri Heil und Gruss Peter

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Re: ... an altbekannten Ufern

Beitrag von Siggi1949 » 06.03.2019, 08:17

Uwe,
schöner Bericht, Petri zu den Fischen.
Gruß Siggi

Gib Alles und man wird es nehmen.

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Re: ... an altbekannten Ufern

Beitrag von jochen68 » 06.03.2019, 09:57

Ja, quasi Frühschicht und Spätschicht! Und Noggi hatte auch noch Geburtstag. Zum Einsteiger: das Felchen konnte sich kurz vor der Landung losreißen, so konnten wir keine genaue Diagnose stellen, wer zugepackt hatte. Aber es sah relativ unverletzt aus, weswegen wir Hecht/Zander eher ausschließen können. Hier noch die von Uwe angedeutete Bildnachlese.


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Da staunen die Angler!

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Uwe am Telefon mit zwischenzeitlichem Biss:

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Fischen bis zur Dunkelheit ...
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Re: ... an altbekannten Ufern

Beitrag von Siggi1949 » 06.03.2019, 11:49

Immer tolle Berichte und Fotos von Euch, da kann man richtig neidisch werden,
Ich wär besser mal bei Euch mitgekommen, hätte man in 3 Schichten angeln müssen. :D
Gruß Siggi

Gib Alles und man wird es nehmen.

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